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Es war einmal ...

Um das Jahr 1930 fasste Georg Schwenk seine Begeisterung für das „Spreetal“ in Verse und fand damit Beifall und Zustimmung. Dabei war diese gastliche Stätte schon über 150 Jahre alt. Das „Königlich Sächsische Amtsgericht“ hatte seinerzeit bescheinigt: „Auf dem Grundstücke haften die Gerechtigkeiten zum Brandtweinbrennen sowie zum Bier- und Brandtweinschenken lt. Kaufs vom 13. Januar 1761 und vom 24. Januar 1798“.

 

Das Haus scheint schon damals eine beliebte Einkehrstätte gewesen zu sein. 1881 erhielt das „Schenkengrundstück“ die „Erlaubnis zum Beherbergen und Tanzhalten“.

 

Um 1900 entwickelte sich die Gaststätte zu einem beliebten Ausflugslokal. Manch älterer Bautzener schwärmt heute noch vom Tanzstundenball im Saal oder von vergnüglichen Wanderungen durchs Tal der Spree, um am Ziel Kaffee und Kuchen zu genießen.

 

Auch in Kriegszeiten war die Schankwirtschaft geöffnet, aber ein rechter Aufschwung stellte sich erst in der Nachkriegszeit ein. Die Bevölkerung, die die schlimmsten Zeiten überstanden hatte, stürzte sich heißhungrig ins Vergnügen.

 

1949 erhielt die HO (die DDR-Handelsorganisation) das Anwesen als Eigentum. Der gute Ruf vom „Spreetal“ blieb erhalten.

 

Das Jahr 1992 unterbrach die Traditionslinie mit der Schließung des Hauses. Aber allen Befürchtungen zum Trotz, erwachte die Gaststätte 1996 aus dem Dornröschenschlaf und bietet sich seither, gemeinsam mit dem bereits seit 1962 geführten Landhotel „Zur Guten Einkehr“ schöner denn je, vollkommen erneuert und modern umgestaltet, als gastliche Stätte an.

 

Besonderes Augenmerk wird auf die regionale Lausitzer und gutbürgerliche sächsische Küche gerichtet. Schon seit August dem Starken ließen sich die Dresdener Hofherren und Stadtreichen die Köchinnen aus der Lausitz kommen, da diese am besten verstanden, Gaumen und Zunge zu verwöhnen. Sie verbanden das heimische bäuerliche Element, gekennzeichnet durch Vielfalt, Frische und Erhalt des Natürlichen in der Speise mit dem großbürgerlichen Anspruch nach Freiheit.

Wunsch O gastlich liebes Haus,

Da gern der Wandrer rastet,

Wenn Pein und Müh'ihn manigfach

belastet;

Hier ruht sein Herz sich aus.

Hier fühlt er sich dem Sein.

Der Allnatur verschwistert;

Er hört, was sie mit tausend Stimmen

flüstert.

Hier kehrt es in sich ein.

O stiller Friedens-Port,

Gott wolle gnädig walten,

Dich denen, die dich lieben, zu erhalten.

Als Trost und Segenhort.

Landhotel & Spreetal

Grubschütz

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